Rente beantragen

Sofern der PKS eine aktuelle Postanschrift eines Versicherten vorliegt, erhält jeder Versicherte in der Regel etwas mehr als sechs Monate vor Erreichen der Altersgrenze in der PKS eine schriftliche Nachricht von der PKS mit Hinweisen zur Rentenbeantragung und einem Rentenantragsformular. Abhängig vom Tarif des jeweiligen Versicherten kann dieser von verschiedenen Gestaltungsmöglichekiten für seinen Rentenbezug Gebrauch machen (einzelne Möglichkeiten können abhängig vom Vertrag nicht bestehen).

Tarif 2002 oder Tarif 2013

Rentenaufschub

Wer seit dem 01.01.2022 die Altersgrenze in seinem bisherigen Tarif (Tarif 2002 oder Tarif 2013) erreicht und keinen Rentenantrag stellt, wird künftig automatisch im Aufschub bis maximal zur Vollendung des 67. Lebensjahres geführt, wodurch sich die Altersrente erhöht. Für Versorgungsfälle bis zum 31.12.2021 musste der Aufschub vor Erreichen der Altersgrenze schriftlich beantragt werden.

Teileweise Kapitalabfindung

Sofern die Voraussetzungen für eine Altersrente vorliegen, kann anstelle der sich für Sie ergebenden vollen monatlichen Altersrente eine Auszahlung von 30 % des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals zum Zeitpunkt des Erreichens der Altersgrenze verlangt werden. Aus dem verbleibenden Restdeckungskapital wird eine Monatsrente gezahlt. Die Kapitalabfindung kann nur bis spätestens drei Monate vor Vollendung Ihres 60./62. Lebensjahres schriftlich bei der PKS beantragt werden. Die Frist gilt auch in Falle des Rentenaufschubs bis zu einem höheren Alter. Weitere Hinweise hierzu finden Sie auf unserer Informationsseite zur teilweisen Kapitalabfindung.

Verzicht auf Hinterbliebenenabsicherung

Ein Versicherter, der zum Zeitpunkt des Beginns der Altersrente keine versorgungsberechtigten Angehörigen hat, kann auf die Hinterbliebenenabsicherung verzichten. Durch den Verzicht erhöht sich die Altersrente für den Versicherten. Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Verzicht auf die Hinterbliebenenabsicherung innerhalb der letzten sechs Monate vor Vollendung des 60./62. Lebensjahres bei der PKS beantragt werden.

Tarif 2022

Vorgezogenes Altersruhegeld

Den Versicherungsverhältnissen im Tarif 2022 liegt eine Altersgrenze zugrunde wie die Altersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung zum Stichtag 01.07.2021. Versicherte haben im Tarif 2022 die Möglichkeit, ähnlich wie in der gesetzlichen Rentenversicherung gegen einen Abschlag vor Erreichen der Altersgrenze (frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres) in Rente zu gehen und so ihren Ruhestandseintritt flexibel selbst zu bestimmen.

Teilweise Kapitalabfindung

Sofern die Voraussetzungen für eine Altersrente vorliegen, kann anstelle der sich für Sie ergebenden vollen  monatlichen Altersrente eine Auszahlung von 30 % des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals zum Zeitpunkt des Erreichens der Altersgrenze verlangt werden. Aus dem verbleibenden Restdeckungskapital wird eine Monatsrente gezahlt. Die Kapitalabfindung kann nur bis spätestens drei Monate vor Vollendung Ihres 60./62. Lebensjahres schriftlich bei der PKS beantragt werden. Weitere Hinweise hierzu finden Sie auf unserer Informationsseite zur teilweisen Kapitalabfindung.

Verzicht auf Hinterbliebenenabsicherung

Ein Versicherter, der zum Zeitpunkt des Beginns der Altersrente keine versorgungsberechtigten Angehörigen hat, kann auf die Hinterbliebenenabsicherung verzichten. Durch den Verzicht erhöht sich die Altersrente für den Versicherten. Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Verzicht auf die Hinterbliebenenabsicherung innerhalb der letzten sechs Monate vor Erreichen der Altersgrenze im Tarif 2022 bei der PKS beantragt werden.